Mittwoch, 26. Oktober 2016

An alle, die das hier lesen...

























Dies ist kein normaler Blogeintrag. Es ist eine Aufgabe für dich. Ja genau, du, der das jetzt in dieser Sekunde liest.
Siehst du das Bild dort oben? Es ist eine Frage an dich.
Es gibt zwei Pillen, zwischen denen du wählen darfst:
Die Rote bringt dich in die Romanwelt, in die du willst.
Die Blaue bringt deinen Lieblingscharakter aus dem Buch heraus zu dir.
Wenn dir jetzt jemand diese zwei Pillen anbieten würde, aber du dürftest nur eine nehmen, welche würdes du wählen und warum?

Ich hoffe, dass einige Leute mitmachen und ihre Antwort in die Kommentare schreiben. Nach einiger Zeit werde ich den Eintrag aktuallisieren und euch meine Wahl mitteilen.
Viel Spaß beim Grübeln. :)

Montag, 24. Oktober 2016

Rezension: Veronika May - Der Duft von Eisblumen

Rezension: Veronika May - Der Duft von Eisblumen

💓💓💓💓💓

Ein Buch, das mir den Arbeitsstress bewusst werden ließ... (Vorsicht Spoiler!!!)
























 Weißt du, wie Eisblumen duften?
Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor dem Gericht. Die aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann.

Ein verdammt gutes Buch für Zwischendurch. Ich konnte mich so gut mit Rebekka identifizieren, auch wenn ich noch nicht arbeite, aber es hat mich schon etwas schockiert, was Stress mit einem machen kann.
Erst einmal gibt es nur winzige Punkte, die mir nicht ganz so gefallen haben. Eigentlich geht es hier bloß um Taye.
Taye ist der Aushilfsgärtner von Dorothea, der aus Afrika kam, um in Deutschland Medizin zu studieren. Sein Charme und sein englischer Akzent haben es mir schon angetan, aber ich konnte mir sein Aussehen nicht so vorstellen, wie im Buch beschrieben, aber das liegt vielleicht auch nur an mir.
Jedenfalls ist der Knackpunkt, dass Rebekka sich in ihn verliebt, aber diese Verliebtheit und, dass sie sich Gedanken um ihn macht, kamen viel zu spät in der Story.
Natürlich ist das Hauptthema Dorotheas Geheimnis, aber ich hätte mir gewünscht, dass Rebekka schon, als sie Taye das erste mal sieht, einen Kommentar abgibt.

Ich habe mich erstmals für dieses Buch interessiert, weil der Titel und das Cover so wunderschön waren. Ich liebe es, wenn man den Titel eines Buches ungelesen nicht versteht, aber wenn man es dann gelesen hat, diesen Ah-Effekt bekommt. Total super dargestellt!
Ebenso Waren Taye und Frau von Katten zwei vollkommen unverzichtbare Charaktere. Taye, weil sein plötzliches Auftauchen und die Witze super waren und Dorothea, weil sie diesem absoluten "Harte Schale - Weicher Kern - Prinzip" entspricht.
Ihre herrische Art fande ich total witzig und wenn sie dann diese emotionellen Momente hatte, konnte ich sie mir mit ihrer Blumenleidenschaft super vorstellen.
Außerdem waren die Kapitelnamen, die immer nach Blumen benannt waren, eine kreative und unterhaltsame Idee.

Der Prolog beginnt mit: "Rebekka Winter fand ihren Nachnamen schon immer sehr passend. Sie war kein Sommertyp - die aufblühende Natur, das wild wuchernde Gras und die Bäume mit ihren förmlich explodierenden Blättergrün irritierten sie eher, als dass sie Rebekka erfreuten."

Das ist ein sehr schönes Paradoxon zum Ende der Geschichte, wo sie Blumen lieben lernt und endlich den Duft der Eisblumen vernimmt.
Ich würde dem Buch 5/5 Sterne geben.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Nur-ein-Wort-Tag

Hey Leute, heute gibt es von mir den Nur-ein-Wort-Tag. Ich habe diesen Tag jetzt schon oft gesehen und dachte, es wäre eine schöne Möglichkeit mich überhaupt mal ein Wenig vorzustellen. Viel Spaß damit und natürlich sind alle, die das hier lesen, herzlich getaggt. :)




















 1. Wo ist dein Handy?
Links  
2. Dein Partner?
Romanfigur
3. Deine Haare?
Blond-braun.
4. Deine Mama?
Arbeiten.
5. Dein Papa?
Auch.
6. Dein Lieblingsgegenstand?
Buch/Kamera.
7. Dein Traum von letzter Nacht?
Komisch.
8. Dein Lieblingsgetränk?
Früchtetee.
9. Dein Traumauto?
Kann fliegen.
10. Der Raum, in dem du dich befindest?
Mein Zimmer.
11. Dein Ex?
Überflüssig.
12. Deine Angst?
Angst
13. Was möchtest du in 10 Jahren sein?
Zufrieden.
14. Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend?
 Nachhilfelehrer.
15. Was bist du nicht?
Beliebt
16. Das Letzte, was du getan hast?
Schreiben.
17. Was trägst du?
Hundesocken
18. Dein Lieblingsbuch?
Pff.
19. Das Letzte, was du gegessen hast?
Brötchen.
20. Dein Leben?
Schwierig
21. Deine Stimmung?
Melancholisch.
22. Deine Freunde?
Beschäftigt.
23. Woran denkst du gerade?
Blog.
24. Was machst du gerade?
Schreiben!
25. Dein letzter Sommer?
Sehr schön.
26. Was läuft in deinem TV?
Nix.
27. Wann hast du das letzte mal gelacht?
 Lesen.
28. Das letzte Mal geweint?
 Lesen.
29. Schule?
Überflüssig.
30. Was hörst du gerade?
K-Pop
31. Traumjob?
Leser
32. Dein Computer?
Asus  
33. Außerhalb deines Fensters?
Herbst
34. Winter?
Toll.
35. Religion?
Keine.
36. Urlaub?
Notwendig.
37. Auf deinem Bett?
Bücher


Samstag, 22. Oktober 2016

(Liebes-) Brief an eine Romanfigur...

Lieber Draco Malfoy,                                                          22.10.16

Früher habe ich dich gehasst.
Tut mir leid, das jetzt so ehrlich zu sagen, aber als ich klein war, war ich, wie viele Leute, auf Harrys Seite, weil es damals für mich noch Seiten gab.
Ich habe dich in den Büchern weniger gehasst, als in den Filmen.
In den Büchern warst du einfach manchmal da, hast Harry geärgert. Aber in den Filmen...
Dich zu sehen hat mich krank gemacht.
Ich konnte mir einfach nicht erklären, warum du so ein Idiot warst.
Ich wurde älter, habe dich noch immer nicht groß gemocht, aber irgendwann habe ich dich verstanden.
Irgendwann habe ich all diesen "Harte Schale - weicher Kern" Geschichten geglaubt. Ich habe darüber nachgedacht, in deiner Haut zu stecken und wie ich mich fühlen würde.
Verdammt...das hier ist gar nicht so einfach, wie es aussieht, Draco. Du schüchterst mich ein.

Es fühlt sich an, als habe ich mein ganzes Leben Mathe gehasst, doch irgendwann, als ich die Aufgaben endlich verstanden habe, mochte ich es. Das entspricht zwar nicht der Wahrheit, aber es fühlt sich so an.
Aber kann ich dieser einen verstandenen Aufgabe vertrauen? Was ist, wenn die nächste Aufgabe mich wieder von hinten angreift und sagt: "Tja, hast mich wohl doch nicht verstanden."

Auch, wenn du es nie zugeben würdest, du warst einsam, stimmt´s?
Alle in Slytherin haben zu dir aufgesehen, aber du konntest ihre Bewunderung nur mit Arroganz abtun.
Ach man. Ich sollte dir das hier nie geben, weil ich nicht weiß, wie du darauf reagieren wirst, aber es würde mich fertig machen, dir nie zu erzählen, wie ich fühle.
Auch wenn du wie diese Matheaufgabe bist, der ich nicht vertrauen kann, will ich es einfach.
Ich will dich verstehen und ich glaube es gibt noch andere Menschen dort draußen, die dich verstanden haben...irgendwann.
Vielleicht kommt das auch noch.
Aber glaub mir. Du warst niemals alleine. Ich stand hinter dir und viele andere, dich glaubten, in deinen Kopf gucken zu können. Diejenigen, die die "Harte Schale - weicher Kern" -Theorie aufstellten.
Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben und deren Herz an den Stellen, wo du vorkamst, höher schlug.
Draco, ich weiß, dass viele Entscheidungen es dir nicht einfach gemacht haben und ich weiß auch, dass du viele Entscheidungen falsch getroffen hast.
But it´s your choise to show what you are.

Und wenn du mich eines gelehrt hast dann: Dass die Welt nicht nur in Gut und Böse geteilt ist und, dass ich die Menschen nicht danach beurteilen soll, wie sie mit der Maske sind, sondern wie sie hinter der Maske sind.

Yours forever.





Mittwoch, 19. Oktober 2016

Lesemonat Oktober!

Lesemonat Oktober

Ja, ich weiß, es ist schon der 19. und Ja, ich weiß auch, dass man eine Lesemonatsliste am Anfang eines Monats stellt. Jedoch habe ich erst in den letzten Wochen gemerkt, wie viele meiner Bücher in mehreren, großen Stapeln neben meinem Bett stehen und mich gefragt, ob ich meinen Sub abarbeiten könnte, wenn ich mir Monat für Monat ein paar Bücher runternehme und mir das Ziel setze, sie zu lesen.

Naja, hier ist mein allererster Lesemonat! ^^

 

 

 

1. Hera Lind - Kuckucksnest (Fertig)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2. Veronika May - Der Duft von Eisblumen (Fertig)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Rachel Claine - Haus der Vampire, Bis die Dämmerung uns scheidet (Fertig)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. M.T. Anderson - thirsty

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Kieran Larwood - Freaks in geheimer Mission

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Jane Austen - Stolz und Vorurteil (Fertig)

 

 









 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also, das ist meine Leseliste für den Oktober und ich hoffe, ich schaffe alles, Stolz und Vorurteil und Freaks habe ich schon einmal angefangen, deswegen denke ich nicht, dass es schwer für mich wird, dort hinein zu kommen. Wahrscheinlich werde ich Jane Austen auch als letztes lesen, weil es wohl am längsten dauern wird, so ist das mit Klassikern. :)






 

 

Rezension: Hera Lind - Kuckucksnest

Rezension: Hera Lind - Kuckucksnest

💓💓💓💓💓

Ein Buch, das mich meine Zukunft planen ließ... (Achtung Spoiler!)

Wer Adoption sagt, muss auch B sagen.
Die Zwillinge Sonja und Senta fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sie beide unfruchtbar sind. Doch dank ihrer Männer stehen sie den endlosen Adoptionsmarathon durch, und so finden nach und nach zehn Kinder zu ihnen.
Jedes hat einen anderen erschütternden Hintergund - traumatisierte Kinderseelen, die Halt durch Liebe brauchen. Die Zillingen öffnen Haus und Herz, lieben bedingungslos und gründen eine turbulente Großfamilie, die start genug ist, alle zehn Kinder aufzufangen...
Eine berührende Geschichte voller Mut und Konsequenz und dem unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Famile.
Nach einer wahren Geschichte.

Das Buch kam an, ich betrachtete es und sein wunderschönes Cover und exakt zwei Tage später hatte ich es durchgelesen!
Was mich neugierig gemacht hat, war, dass ich wissen wollte, was für Hintergründe diese Kinder haben, die die beiden aufnehmen und welche Rolle diese Hintergründe in ihrer Zukunft einnehmen.
Großfamilie. Dabei habe ich immer eine Bekannte meiner Mutter im Kopf, die mit ihren drei kleinen Kindern vollkommen überfordert ist.
So also entstand die Neugier, die jedes Buch erzeugen muss, das gerne von mir gelesen werden will.
Ich begann zu lesen und alles war so durcheinander. Die Sichtweise der Zwillinge wechselte und es kamen immer mehr Kinder dazu, die ich nicht auseinander halten konnte. Einerseits war dieses Durcheinander realistisch und passend für die Geschichte, andererseits hätte ich mir gewünschte, diese Liste, die hinten im Buch steht, worauf jeder Zwilling mit seinen Kindern verwiesen ist, diese direkt am Anfang zu haben.
Jedoch hat es mich begeistert, wie sich alle Schwierigkeiten aufgebaut haben und als ich dann auch noch erfahren habe, dass es eine wahre Geschichte ist, war ich durch und duch begeistert von diesem Buch. Besonders toll fand ich die Notiz der beiden echten Schwestern Sonja und Senta hinten, in der sie von der momentanen Lage ihrer Kinder erzählen.
Was mich ein bisschen gestört hat, war Sentas Hochzeit. Sie hat erfahren, dass man für eine Adoption verheiratet sein muss und hat schnell mal eben ihren Mann geheiratet. Diese Shotgun-Hochzeit hat mich ein wenig gestört, weil es schien, als würde sie es nur für ihre zukünftigen Adoptivkinder tun und nicht aus Liebe.
Auch der Sichtwechsel war zu Anfang sehr verwirrend, doch das legte sich mit der Zeit.

Alles in allem bin ich trotz der kleinen Mängel sehr zufrieden mit diesem Buch. Es war spannend und vielleicht konnte ich auch etwas daraus für meine Zukunft lernen, wenn es ums Kindererziehen geht.

Ich würde diesem Buch 5/5 Sterne geben.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezenstion: Jens Lubbadeh - Unsterblich

Rezension: Jens Lubbadeh - Unsterblich

💓

Ein Buch, das mich Queen auf Dauerschleife hören ließ... (Ohne Spoiler!)

Diese Zukunft ist nur einen Klick entfernt.
Der Traum der Menschheit vom ewigen Leben ist Wirklichkeit geworden: Dank Virtual-Reality-Implantaten können die Menschen als perfekte Kopfien für immer weiterleben.
Auch Marlene Dietrich ist als Star wider auferstanden und wird weltweit gefeiert - bis sie eines Tages spurlos verschwindet.
Eigentlich unmöglich! Für den Versicherungsargenten Benjamin Kari wird aus der Suche nach ihrem digitalen Klon ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.

Wie cool ist die Idee bitte denn?! Ich war ja schon immer ein Fan von Unsterblichkeit und Zukunft.
Das Buch hat mich von Anfang an angesprochen. Zuerst war da diese super tolle Idee von Klonen die für einen weiterleben und dann, als ich das Buch endlich daheim hatte und aufgeschlagen hatte: Dieses Vorwort.
Ich liebe es, die Vorworte von Büchern zu lesen. Irgendwie sind sie mitbestimmend, ob mir das Buch gefallen wird oder nicht.

"There´s no chance for us
It´s all devided for us
This world has only one sweet moment set aside for us."
Queen - Who wants to live forever

Dieses Vorwort passt zu dem Buch, wie die Faust aufs Auge, wirklich!
Naja, mit diesen bombastisch hohen Erwartungen ging ich an das Buch und begann zu lesen. Der Anfang war gut...echt gut. Aber er zog sich wie alter Kaugummi.
Es gab nur einen einzigen Konflikt: Das Verschwinden von Marlene Dietrich. Spannung gab es kaum.
Vielleicht kann ich das nicht gut beurteilen, da ich das Buch nicht beendet habe. Es kommt auf den "Vielleicht-irgendwann-mal-Stapel" neben meinem Regal, auf dem die Bücher liegen, die ich angefangen habe, aber nicht beendet.
Für mich war dieses Buch voller Potential. Die Idee ist großartig. Michael Jackson steht wieder auf, benennt seine Ranch Neverland in Foreverland um. Queen schreiben pausenlos neue Alben. JFK an der Spitze.
Aber die Umsetzung war einfach nicht....angemessen, da nach dem ersten Eindruch die Messlatte an Erwartungen zu hoch angesetzt war.
Aber nach alledem hat es mich zum nachdenken gebracht. Über Unsterblichkeit und, dass ich es nicht wollen würde, dass eine Kopie von mir dort auf der Erde herumläuft, geschaffen, um meinen Mitmenschen  die Trauer meines Todes zu nehmen.


Alles in allem ist es mehr eine Art Thriller, ohne die Spannung und das Blut.
Ich würde dem Buch 1/5 Sterne geben.

Rezension: Das Geheimnis der Psyche - Leon Windscheid - Wie man bei Günther Jauch eine Million gewinnt und andere Wege, die Nerven zu beh...