Mittwoch, 19. Oktober 2016

Rezension: Hera Lind - Kuckucksnest

Rezension: Hera Lind - Kuckucksnest

💓💓💓💓💓

Ein Buch, das mich meine Zukunft planen ließ... (Achtung Spoiler!)

Wer Adoption sagt, muss auch B sagen.
Die Zwillinge Sonja und Senta fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sie beide unfruchtbar sind. Doch dank ihrer Männer stehen sie den endlosen Adoptionsmarathon durch, und so finden nach und nach zehn Kinder zu ihnen.
Jedes hat einen anderen erschütternden Hintergund - traumatisierte Kinderseelen, die Halt durch Liebe brauchen. Die Zillingen öffnen Haus und Herz, lieben bedingungslos und gründen eine turbulente Großfamilie, die start genug ist, alle zehn Kinder aufzufangen...
Eine berührende Geschichte voller Mut und Konsequenz und dem unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Famile.
Nach einer wahren Geschichte.

Das Buch kam an, ich betrachtete es und sein wunderschönes Cover und exakt zwei Tage später hatte ich es durchgelesen!
Was mich neugierig gemacht hat, war, dass ich wissen wollte, was für Hintergründe diese Kinder haben, die die beiden aufnehmen und welche Rolle diese Hintergründe in ihrer Zukunft einnehmen.
Großfamilie. Dabei habe ich immer eine Bekannte meiner Mutter im Kopf, die mit ihren drei kleinen Kindern vollkommen überfordert ist.
So also entstand die Neugier, die jedes Buch erzeugen muss, das gerne von mir gelesen werden will.
Ich begann zu lesen und alles war so durcheinander. Die Sichtweise der Zwillinge wechselte und es kamen immer mehr Kinder dazu, die ich nicht auseinander halten konnte. Einerseits war dieses Durcheinander realistisch und passend für die Geschichte, andererseits hätte ich mir gewünschte, diese Liste, die hinten im Buch steht, worauf jeder Zwilling mit seinen Kindern verwiesen ist, diese direkt am Anfang zu haben.
Jedoch hat es mich begeistert, wie sich alle Schwierigkeiten aufgebaut haben und als ich dann auch noch erfahren habe, dass es eine wahre Geschichte ist, war ich durch und duch begeistert von diesem Buch. Besonders toll fand ich die Notiz der beiden echten Schwestern Sonja und Senta hinten, in der sie von der momentanen Lage ihrer Kinder erzählen.
Was mich ein bisschen gestört hat, war Sentas Hochzeit. Sie hat erfahren, dass man für eine Adoption verheiratet sein muss und hat schnell mal eben ihren Mann geheiratet. Diese Shotgun-Hochzeit hat mich ein wenig gestört, weil es schien, als würde sie es nur für ihre zukünftigen Adoptivkinder tun und nicht aus Liebe.
Auch der Sichtwechsel war zu Anfang sehr verwirrend, doch das legte sich mit der Zeit.

Alles in allem bin ich trotz der kleinen Mängel sehr zufrieden mit diesem Buch. Es war spannend und vielleicht konnte ich auch etwas daraus für meine Zukunft lernen, wenn es ums Kindererziehen geht.

Ich würde diesem Buch 5/5 Sterne geben.

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